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Doemens Impulse 2020: Drinkability

Auf die Harmonie kommt es an: am 6. und 7. Februar 2020 gab es die 3. Auflage der Doemens Impulse. Die 2018 neu ins Leben gerufene Veranstaltungsserie wurde mit den bisherigen Schwerpunktthemen „Craft- und Spezialitätenbiere“ (2018) sowie „Qualität – vom Kleinbrauer bis zum Millionenbrauer“ (2019) hervorragend angenommen. 2020 stand die Veranstaltung unter dem Motto „Traditionelle Biersorten mit Charakter und Drinkability – ein Widerspruch?“

Dass das Thema auf große Resonanz stieß verdeutlicht die Teilnahme von 70 Personen aus allen Brauereigrößen. Denn viele Brauer wissen um das Problem einer zu geringen Drinkability und steuern vorsichtshalber ihre Biere so, dass diese einen sehr/zu schlanken Körper und deshalb kein hervorstehendes Charakteristikum haben. Die Gefahr ist dann, dass zwar die Drinkability nicht eingeschränkt ist, dass aber die Biere langweilig, ausdruckslos werden und vom Biertrinker als beliebig wahrgenommen werden.

Dieses „Problem“ wurde im Rahmen der Doemens Impulse 2020 aufgegriffen. Von verschiedenen Perspektiven wurde aufgezeigt, dass sich ein charaktervolles Geschmacksprofil und hohe Drinkability nicht ausschließen: sowohl bei traditionellen als auch bei Craftbieren. Vor allem die Doemens Experten brachten mit ihrem breiten Praxishintergrund ihre vielseitige Expertise näher – von der Technologie, Technik, Sensorik bis hin zu Marketing wurde ein breites Feld von Einflussfaktoren der Drinkability abgedeckt.

Zu dem Gelingen der Veranstaltung trugen neben der Qualität der Vorträge auch lebhafte Diskussionen sowie die Pflege des Netzwerkes bei. Die Abendveranstaltung bei Doemens wurde flankiert von einem hervorragenden Bier & Foodpairing, das Dr. Michael Zepf, Leiter der Doemens Genussakademie, informativ und interessant durchführte. Der Abschluss der Doemens Impulse war mit der Grundsteinlegung des Neubauprojektes „Doemens 2020“ etwas Besonderes, der die meisten Teilnehmer beiwohnten.

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